doellel GmbH


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Das Unternehmen doellel GmbH ist Dienstleister für Energieanwendungen.
Es ist spezialisiert auf Erdgas- und Biogasanlagen, sowie deren Peripherie.

Unser Leistungsspektrum in diesem Marktsegment ist die Konzeption,
Planung sowie Prüfungen und wiederkehrende Prüfungen von Anlagen
in explosionsgefährdeten Bereichen.



Erdgas Anlagen werden je nach deren Aufgabe als
Gasdruckregel- und Messanlage ( GDRM-Anlage) nach DVGW-Arbeitsblatt G491 G492,
Gasmess- und druckregelanlage ( GMDR-Anlage) nach DVGW-Arbeitsblatt G491 G492,
Gasdruckregelanlage ( GDR-Anlage) nach DVGW-Arbeitsblatt G491, oder
Gasmessanlage ( GDM-Anlage) nach DVGW-Arbeitsblatt G492 bezeichnet.

Umgangssprachlich wird von Gasdruckregelanlage, Druckregelanlage
oder Regelanlage gesprochen.

Die Anlage kann dabei verschiedene Aufgaben erfüllen. In der Regel wir der ankommende Erdgasstrom

- gefiltert und vorgewärmt,

- von einem schwankenden Eingangsdruck auf einen konstanten Ausgangsdruck geregelt,

- eichfähig oder nicht eichfähig gemessen.

Die wichtigste Aufgabe ist der Schutz der nachfolgenden
Leitungssysteme vor unzulässig hohem Druck durch Einbau von ein- oder mehreren Sicherheitsabsperrventilen.

Alle relevanten Daten wie Drücke, Temperaturen, Schaltstellungen der Ventile,
Volumenströme können bei Bedarf elektronisch weltweit übertragen werden.
Ausserdem können die Anlagen von sogenannten Leitwarten gesteuert werden.




Eine in den o.g. ERDGAS Anlagen eingesetzten Baugruppen sind
Druckbehälter. Diese erfüllen für den Erdgas- oder Biogasstrom folgende Aufgaben:

- Staub filtern,

- Wasser und Kondensate abscheiden,

- den Gasstrom vorwärmen oder ggf. kühlen.

Die Herstellung der Druckbehälter erfolgt seit 2002 über 0,5 bar Überdruck nach der
Europäischen EG-Richtlinie 97/23/EG PED bzw. Druckgeräterichtline.
Die Einstufung erfolgt je nach Gefahrenpotential in Kategorien von I bis IV.
Der Hersteller muss ein Konformitätsbewertungsverfahren für die Produktion wählen
und den Behälter mit einem CE Kennzeichen, sowie weiteren Daten versehen.

Hergestellt werden Druckbehälter in Deutschland meist nach dem AD 2000
Regelwerk, wobei auch eine Vielzahl von anderen Normen verwendet werden können.


Der Druckbehälter wird von einer benannten Stelle abgenommen und darf anschließend in Verkehr gebracht werden.

Wird der Druckbehälter in Anlagen der öffentlichen Gasversorgung (Regelanlage) nach Energiewirtschaftsgesetz im Allgemeinen und im Besonderen nach dem DVGW Regelwerk eingesetzt, wird er durch die Abnahme durch einen DVGW-Sachverständigen zu einem Durchleitungsdruckbehälter.

Der Vorteil liegt in den erweiterten wiederkehrenden Prüffristen, welche i.d.R. nach den
DVGW-Arbeitsblättern G498 u. G499 erst nach 10 Jahren durch einen
DVGW-Sachverständigen nach G498 oder einer ZÜS erfolgt.

Eine Biogasanlage produziert durch Vergärung von Biomasse ein methanhaltiges Gas.

Biomasse kann bestehen aus:

-tierischen Exkrementen,

-Energiepflanzen und

-Abfallstoffen.

Das erzeugte Biogas dient seit ca. 30 Jahren durch die Verbrennung in einem
Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung.

Seit ca. 7 Jahren kommen neue Arten der Biogasnutzung zur Anwendung.
Dabei wird das Biogas, jetzt genannt Rohbiogas, chemisch und physikalisch auf
die Qualität von Erdgas aufbereitet.


Meist kommen folgende Verfahrenschritte zum Einsatz:

- Filterung und Entschefelung

- Trennung von CO2 sowie weiteren unerwünschten Begleitstoffen

- Konditionierung mit Flüssiggas zur Brennwertanhebung

- Vermischen mit Luft zur Brennwertsenkung

- Odorieren (beimischen) von Schwefelstoffen zur Wahrnehmung durch den Verbraucher

- Messen der Drücke, Temperaturen und Volumenströme

- Verdichtung und Rückverdichtung

- Einspeisen in das öffentliche Erdgasnetz

Damit hat das Rohbiogas Erdgasqualität und kann dadurch im öffentlichen Erdgasnetz
gespeichert und transportiert werden.

Die Abnahme erfolgt i.d.R. durch einen DVGW-Sachverständigen nach VP265-1 oder einer ZÜS.

Um die Abfallwärme von Blockheizkraftwerken besser nutzen zu können wird seit
ca. 5 Jahren ein neues Wärmeverwertungskonzept praktiziert.

Dabei liefert eine oder mehrere Biogasanlagen ihr Rohbiogas an ein weiter entferntes
Blockheizkraftwerk. Dieses kann dann bei einem großen Wärmeverbraucher installiert werden.

Oft sind dies öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen, Gemeindeverwaltungen oder Industriebetriebe mit hohem Wärmebedarf.

Dieses System ist sehr wirtschaftlich.

Wenn das Biogas jedoch über öffentlichen Grund transportiert wird, müssen dafür die gleichen sicherheitstechnischen Vorraussetzungen zum Schutz der Bevölkerung, wie für die Erdgasleitungen angewendet werden.

Die Leitung ist von einem DVGW-Sachverständigen oder einer ZÜS abzunehmen.

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